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Gegen erblindung

Ein Kind in Vietnam zeichnet nach seiner Augenbehandlung ein Bild.
Zähle bis 60 – so viel Zeit hat ein Kind irgendwo auf der Welt, bevor es blind wird. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erblindet fast jede Minute ein Kind. Was noch viel trauriger ist: Rund 40 Prozent von Kindheitserblindung können verhindert oder behandelt werden.

Text: Allie Stryker

Lions sitzen natürlich nicht untätig herum. Lions Clubs International hat 2011 eine kooperative Übereinkunft mit der WHO unterschrieben, globale Bemühungen zur Bekämpfung vermeidbarer Erblindung zu fördern und sich auf aufkommende Bedrohungen der Augengesundheit zu fokussieren. Das schließt wieder aufgenommene Bemühungen gegen Kindheitsblindheit, diabetische Retinopathie und Bindehautentzündung ein.

Blindheit reduzieren
„Lions Clubs International unterstützt die WHO seit mehr als 20 Jahren im Kampf gegen vermeidbare Blindheit, und wir haben einen großartigen Anteil erreicht, um das Ausmaß an Blindheit zu reduzieren", sagte Wing-Kun Tam, Präsident der Lions Clubs International von 2011 bis 2012, während der feierlichen Ankündigung. „Dennoch ändert sich die Struktur der Erblindung in der Welt aufgrund der älter werdenden Bevölkerung, des alarmierenden Anstiegs von Diabetes und diabetischer Augenkrankheit und ebenso wegen steigender Sehbeinträchtigung, die Kinder aus unterschiedlichen Gründen betreffen. Wir sind geehrt, unsere finanzielle Unterstützung von der WHO erhöhen zu können, um der Welt zu helfen, diese Herausforderungen in Angriff zu nehmen."

Durch den Fokus auf die Hauptgründe von Blindheit und die Arbeit mit Partnern wie der WHO hat das SightFirst-Programm der Lions Clubs International Foundation eine Schlüsselrolle bei der Hilfe, globale Blindheit seit ihren Anfängen zu reduzieren, gespielt. Im Bestreben, das Augenlicht von Kindern zu retten, hat die LCIF mit der WHO seit 2001 an dem Projekt zur Beseitigung vermeidbarer Kindheitserblindung zusammengearbeitet. Die LCIF und die WHO haben zusammen Services für die Augengesundheit von 121 Millionen Kindern durch kinderfreundliche Lions-Augengesundheitszentren weltweit ermöglicht. Als Teil dieser kürzlichen Vereinbarung investiert die LCIF weitere drei Millionen Dollar, um 26 neue kinderfreundliche Augengesundheitszentren in Entwicklungszentren zu errichten. Die LCIF arbeitet auch mit der WHO zusammen, um die diabetische Augenerkrankung zu vermeiden und zu kontrollieren.

Finanzielle Hilfe
Durch die neue Vereinbarung übergibt die LCIF 400.000 Dollar zur Unterstützung von Beschäftigen im Gesundheitswesen in Entwicklungsländern, um die diabetische Augenkrankheit besser zu erkennen und zu behandeln. Die LCIF erweitert auch die Lions-Programme für Augenuntersuchungen, um das Bewusstsein zu steigern. Als Teil der Übereinkunft arbeitet LCIF daran, Bindehautentzündungen in China als öffentliches Gesundheitsproblem zu bekämpfen. Die LCIF übergab zwei SightFirst-Förderungen im Wert von 3,35 Millionen Dollar, um Bemühungen in Umfragen und Bemessungen dort zu unterstützen, wo Bindehautentzündung ein bekanntes Problem ist. Die Ergebnisse werden helfen, einen Plan zur Eliminierung von zur Erblindung führenden Bindehautentzündungen in China bis 2016 zu erreichen.

Durch die Arbeit mit Partnern wie der WHO zeigen die Lions, was getan werden kann, um Augenlicht zu retten. Erfahre mehr vom LCIF-SightFirst-Programm und den Anstrengungen der Lions, Sehvermögen zu verbessern oder wiederherzustellen, auf www.lcif.org.

 



Erwachsene sind zunehmend von Blindheit betroffen, die durch Diabetes ausgelöst wird und weiter auf dem Vormarsch ist. Die WHO berechnet, dass diabetische Retinopathie fast fünf Prozent der weltweit 37 Millionen Erblindungen ausmacht. Die WHO berechnet zudem, dass sechs Millionen Menschen weltweit an Bindehautentzündung leiden, einer Infektion der Augen, die bei mehrmaligem Auftreten zu Erblindung führen kann. Mehr als 150 Millionen Menschen brauchen eine Behandlung für Bindehautentzündung.