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Ein Special-Olympics-Athlet macht beim Unity Cup einen Sehtest mithilfe des „Opening Eyes“-­Programms. Foto: LCIF
Am 2012 Special Olympics Africa Regional Unity Cup in Südafrika nahmen vergangenen Oktober Athleten aus 13 afrikanischen Nationen teil. Das dreitägige Fußballturnier war das erste regionale Event der Special Olympics Africa. Beim Turnier ging es nicht nur um Fußball. Es ging auch darum, Verbindungen zu anderen zu knüpfen.

Text: Allie Stryker

In sozialen Programmen wie den Special Olympics teilzunehmen ist großartig, weil es sehr schwierig ist, ein Kind mit einer geistigen Behinderung allein aufzuziehen," sagte ein Elternteil eines Special-Olympics-Athleten. Das Turnier bot einen „Gesunde Athleten"-Test und ein Familiengesundheitsforum für die Athleten und ihre Familien. So wie bei den meisten Möglichkeiten, ihren Service anzubieten, waren Lions zur Stelle.

„‚In einer Welt des Dienens‘" gibt es einen Namen, der aus allen anderen heraussticht: Lions Clubs International", sagt Distrikt-410-B-Governor Ivan du Plooy. „Unser Motto ist ‚Wir dienen‘, und das ist, was wir gemacht haben." Menschliches Dienen liegt der Lions Clubs International Foundation am Herzen, und Lions arbeiten oft, um Menschen mit Behinderungen zu stärken. Mehr als zwölf Jahre hat die LCIF mit Special Olympics im Opening-Eyes-Programm zusammengearbeitet. Die Partnerschaft bietet mit der Unterstützung von den Partnern aus der optischen Industrie Essilor International und Safilo, SpA, Sehtests für Special-Olympic-Athleten an. Athleten bekommen kostenfreie Brillen, die ihnen helfen, noch mehr bei Special-Olympic-Events wie dem Unity Cup teilzunehmen und jeden Tag klarer zu sehen.

Die LCIF hat 13,4 Millionen Dollar für dieses Programm bereitgestellt, und mehr als 16.000 Lions haben weltweit freiwillig geholfen. Heute haben bereits mehr als 255.000 Athleten ihre Sehstärke mit Opening Eyes testen lassen.

Die gesundheitlichen Bedürfnisse von jenen mit Behinderungen werden oft übersehen. Während der Unity-Cup-Veranstaltungen haben Lions geholfen, mehr als 150 Athleten mit Sehtests zu versorgen. Das Opening-Eyes-Programm hat zudem sechs neue klinische Direktoren aus der Region ausgebildet.

Zusätzlich haben Lions während des Familiengesundheitsforums geholfen. Als aktuelle Initiative der LCIF und Special Olympics bieten Familiengesundheitsforen Informationen an, um Familien und Pflegern zu helfen, die Herausforderungen von Athleten und ihrer Familien zu bewältigen und den Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung, sozialen Einrichtungen und die Einbeziehung in ihre Gemeinschaften zu erleichtern.

Beim Familiengesundheitsforum sprach du Plooy im Namen der Lions Clubs von Südafrika. Er wurde zudem vom Präsidenten der Special Olympics International (SOI)‚ Tim Shriver, geehrt.

Für DG du Plooy symbolisierte der Unity Cup „Zusammengehörigkeit und Unterstützung mit Fürsorge". An dem Event teilzunehmen „war eines der Highlights meines Jahres! Ich war so stolz, ein Teil der Lions Clubs International zu sein. Es war wirklich eine Ehre dort zu sein und das selbst zu erleben. Es war bewundernswert, was sie gemacht haben und wofür sie standen." Um vor Ort die Athleten anzufeuern und ihnen und ihren Familien zu gratulieren, waren Aida Noma, die Unicef-Repräsentatorin des Landes, Mmemogolo Semane Molotlegi, die Königinmutter der Bafokeng-Nation, und Dikembe Mutombo, ehemaliger NBA All-Star und globaler Botschafter der Special Olympics, gekommen. Dank dieser Bemühungen könnte der Unity-Cup-Titel nicht passender sein.