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Chance zum Leben: „Projekt Tansania“

Mitglieder des LC Rohrbach Böhmerwald und GRV Alfred Hrusca mit Gattin waren von der Projektpräsentation sehr überzeugt.

Viele vertreten die Meinung, dass es sinnlos sei, ein Projekt in Entwicklungsländern zu unterstützen, weil „unser“ Geld dort nur versickert und eigentlich bei der Elite, den Reichen – also den Falschen – landet. Im Gespräch mit dem LION zeigt LF Franz Hehenberger, der dieses Projekt gerne bei Zonenoder Clubabenden präsentiert, prägnant auf, dass – wenn Projekte richtig initiiert und betreut werden – diese den Menschen vor Ort wirklich helfen, ein besseres Leben zu starten.

Was macht dich so sicher, dass deine Projekte den Menschen wirklich nachhaltige Hilfe bieten?
Franz Hehenberger: Es gilt, zwei wesentliche Punkte wirklich zu beachten. Der erste Aspekt dabei ist, genau zu überlegen und zu planen, mit welchen Projekten man startet, also genau zu prüfen, dass Initiativen gesetzt werden, die die Menschen vor Ort langfristig selbst weiterführen können. Der zweite wichtige Punkt ist, dass Projekte eine Zeit lang betreut und begleitet werden. Es muss genau kontrolliert, ja wirklich kontrolliert werden, ob die Menschen im Stande sind, angefangene Projekte selbstständig weiterzuführen. Dazu braucht es eine ständige Begleitung vor Ort. Ein oder zwei Besuche, um nachzusehen,
sind dafür eindeutig zu wenig.

Um welche Projekte handelt es sich dabei?
Hehenberger: Es muss sich immer um Projekte mit Hilfe zur Selbsthilfe handeln. Nur mit Gütern oder Geld zu helfen hat keine Nachhaltigkeit. Allein wenn es darum geht, das kurzfristige Überleben zu sichern, mag dies manchmal sinnvoll sein. Dies gilt sowohl für landwirtschaftliche Projekte, Aktivitäten zum Handwerk, aber auch beispielsweise bei Bildungsprojekten.

Warum hast du das Projekt „Land zum Leben“ initiiert?
Hehenberger: Mit diesem Lions-Projekt können wir 15.000 (!!!!) Menschen in 20 Dörfern helfen, nachhaltig ein besseres Leben zu führen. Diese Projektdimension ist für uns überschaubar und umsetzbar. Wir – die Lions – helfen dort, die Landwirtschaft so aufzubauen, dass die Menschen wieder davon leben können. Das heißt, wir bezahlen nicht nur das Saatgut, sondern lehren Saatgut selbst zu vermehren, zeigen auf und schulen, wie Landwirtschaft nachhaltig funktioniert und wie all das, was nicht für die Selbstversorgung benötigt wird, richtig vermarktet werden kann, um Ressourcen zu schaffen, dieses Projekt auf andere Dörfer auszuweiten.