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Lions Europaforum – das internationale Bindeglied

DG Kurt Kogelbauer

War es eine Reise wert? Vier Monate nach der International Convention (IC) in Fukuoka und deren intensivem Schulungs-Marathon, ist ein Europaforum anders zu bewerten. Der internationale Informationsaustausch ist jedenfalls wichtig.

Warum? Viele Seminare habe ich vier Monate vorher in Fukuoka durchlaufen. Die Seminare und die einzelnen Programme sind daher bekannt. Natürlich kommt es auf die Besucher an. All jene, die nicht bei der IC waren, konnten in Sofia sicher viel Neues erfahren. Unser IP Bob Corlew hat in seinem Vortrag vor den Governors seine bekannten Standpunkte dargelegt. Natürlich hat Bob recht, wenn er den Mitgliederzuwachs einfordert. Lions muss wachsen. Gerade wir in Österreich, mit einem Anteil von ca. 0,1 % Lions an der Bevölkerungsanzahl, haben jede Menge Luft nach oben.

Auch die durchschnittliche Mitgliederanzahl pro Club ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Erfreulich ist die Tatsache, dass sich die Wünsche von Bob Corlew mit unseren Bemühungen durchaus decken. Ebenso erfreulich ist die immer stärker werdende Bedeutung unserer GLT- und GMT-Beauftragten in den einzelnen Distrikten und auch im Multidistrikt. Auf diesen Positionen sollten auch unsere besten Lionsfreunde tätig sein. Verteilt auf drei Tage, gab es ein großes Angebot an Seminarveranstaltungen, die ich natürlich nicht alle besuchen konnte. Diese Seminare fanden zeitübergreifend statt, daher musste man sich für das eine oder andere Seminar entscheiden.

Eines ist jedoch immer ein Erlebnis, die Freunde aus der Schweiz, Liechtenstein und aus Deutschland zu treffen, welche in Fukuoka in derselben Ausbildungs-Area waren. Die Schweizer Governors bereiten schon intensiv das nächste Forum in der Schweiz vor und laden heute schon nach Montreux ein.

Meine Gattin und ich hatten dann doch zwei Stunden Zeit, um die nähere Umgebung des Veranstaltungsortes zu besichtigen. Natürlich gibt es in Sofia, wie auch in anderen Städten, Baudenkmäler, die sehr schön sind, leider ist gleich neben der Prachtstraße die Armut allgegenwärtig. Mitmenschen, die tief in den Müllcontainern nach Essbarem suchen, erinnern uns Lions, dass noch viel zu tun ist!

Unsere Freunde in den Lions Clubs in Bulgarien haben sicher jede Menge an Unterstützungsprojekten! Die Armut ist sehr deutlich erkennbar. So bleibt zu hoffen, dass dieses Europaforum den Veranstaltern einiges an Mut gegeben hat, und ich wünsche mir, nur einen kleinen Teil zur Verbesserung der Situation beigetragen zu haben.