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Führungsarbeit in Lions Clubs

Vize-Governor Werner Gschwandtner

Unter dem Motto, „Lions helfen dort, wo die sozialen Netze nicht hinreichen“, stellen sich erfolgreiche Führungskräfte aller Regionen unseres Landes in den Dienst der guten Sache und leisten als Mitglieder in Lions Clubs beachtliche humanitäre Hilfe.

Die Lions Clubs in Österreich sind sehr erfolgreich im Hereinbringen von Spendengeldern, stellen ihr Können als effiziente Vollprofis bei der Durchführung von Charityveranstaltungen unter Beweis und leben teilweise im Wettbewerb, welches Clubjahr mehr Erlös einbringt. Dieses Engagement zeichnet Lions aus und ist wesentlicher Bestandteil für unsere humanitäre Erfolgsgeschichte.

Vorerst ist es mir wichtig, allen Präsidentinnen und Präsidenten herzlich für ihr Engagement und erfolgreiches Wirken zu danken. Bei meinen Clubbesuchen kann ich mich laufend überzeugen, von welcher positiven Stimmung und angenehmen Klima die Clubatmosphäre geprägt wird. Ab Juli werden neue Führungskräfte ans Werk gehen. Eine persönliche Herausforderung, die einiges an Können und Wissen abverlangt.

Ich möchte mit diesem Beitrag einige Tipps für das Wohlfühlklima im Club ansprechen.

Gleich vorweg, es gibt dafür kein Patentrezept. Ich hoffe aber, dass die folgenden Überlegungen eine Hilfe für die neue Funktion darstellen.

Menschen sind dann bereit, sich in Non-Profit Organisationen zu engagieren, wenn die Möglichkeiten der Wertschätzung, Selbstverwirklichung und ein Mehrwert wie der Informationsvorsprung und Gestaltungskraft erkennbar sind.

Ein Lions Club ist aus rechtlicher Sicht ein gemeinnütziger Verein, wo die Mitgliedschaft und auch Vorstands- und Führungsfunktionen ein unbesoldetes Ehrenamt sind. Eine wesentliche Rolle für ein funktionierendes Clubleben fällt dem Präsidenten und seinem Vorstand zu. Es zählt sicherlich zu den größten Herausforderungen von PräsidentInnen, Führungskräfte zu führen um damit in Harmonie ein erfolgreiches Clubjahr zu gestalten. Dabei kommt immer wieder Teambuilding als Führungsinstrument hervor.

Jede Führungskraft ist gut beraten einen fühlbaren Beitrag zur Entwicklung von Teamgefühl und Gruppendynamik zu leisten. Ohne Teamgeist verschwenden wir wertvolles Potential in unseren Lions Clubs. Ziel soll es sein, aus Freundschaften Seilschaften zu machen.

Leistungsfähige und effiziente Teams entstehen nicht durch Zufall. Mit originellen und mitreißenden Meetings und Veranstaltungen gelingt es, den Teamgeist zu stärken und Reibungsverluste zu minimieren. Egal ob es sich dabei um eine zünftige Hüttengaudi, wissenschaftliche Vorträge oder hochinteressante Kulturerlebnisse im Rahmen von Clubausflügen handelt, der Spaßfaktor spielt immer eine wichtige Rolle.

Wenn man die Berichte auf den Homepages der Clubs und der Medien aufmerksam verfolgt, finden sich eine Vielzahl von tollen Ideen, die das Clubleben fördern.

Zur Clubhygiene zählen aber auch Faktoren wie die wertschätzende Integration von neuen Mitgliedern, die Begegnungskultur bei Gruppenbildungen innerhalb der Clubs aber auch der Umgang mit Mitgliedern, die Clubabende und Aktivitäten nur selten oder nie besuchen.

Ich finde die Aussage wichtig, dass Lions ihre Zeit spenden und nicht opfern. Grund genug, das Führungsverhalten auf ein harmonisches Clubleben nach lionistischen Werten, mit hoher Erlebnisqualität, sozialer Kompetenz und Teamgeist auszurichten.

Wenn gewünscht, unterstützen euch das Governorteam, die Zonenleiter und Distriktbeauftragten gerne bei der Führungsarbeit und Programmgestaltung im Club.