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Die Macht der Gemeinsamkeit – The Power of We

Frisch gekürt als neuer Governor des Distrikt 114-Ost bin ich vor wenigen Tagen von der Centennial World Convention aus Chicago zurückgekehrt. Es waren Tage voll von neuen Eindrücken, neuem (lionistischem) Wissen, neuen Freundschaften und beeindruckenden Erlebnissen.

Mit dreißigtausend Teilnehmern stand die Innenstadt von Chicago ganz im Zeichen der Lions aus aller Welt. Als im Jahr 1917 der Chicagoer Geschäftsmann Melvin Jones Vertreter verschiedener Unternehmerclubs aus den USA einlud die Vereinigung der Lions Clubs zu gründen, war nicht absehbar welch weltweite Organisation da im Entstehen war, die derzeit über 1,4 Millionen Mitglieder, in über 47.000 Clubs hat.

Der heuer neu gewählte internationale Präsident Dr. Naresh Kumar Aggarwal aus Indien hat einen starken Österreichbezug, leitete er doch lange Jahre die Voest/Alpine Niederlassung in Indien und kennt daher unser Land viel besser als alle seine Vorgänger der letzten Jahre. Er hat auch in Chicago versprochen uns einen offiziellen Besuch abzustatten. Sein Lieblingszitat: The Power of WE! (sinngemäß übersetzt: nur gemeinsam sind wir stark!)

Beeindruckend war der Vortrag von Nick Vuicic, der ohne Arme und Beine auf die Welt gekommen ist, trotzdem sein Studium abgeschlossen hat, erfolgreicher Geschäftsmann ist und Vater von bald drei Kindern (seine Frau ist gerade mit Zwillingen schwanger!). Ein lebender Beweis für die Kraft eines unbändigen Willens. Es gab aber natürlich auch Neues aus lionistischer Sicht: Erstens das „Global Action Team“, welches das gesamte Lions-Netz zugunsten von Clubs einsetzen und jedem Club neue Energie verleihen soll. Es soll sich sowohl im Club, als auch im Kabinett für die Erfüllung der Visionen von LCI und LCIF einsetzen. Im Kabinett wird das Global Action Team vom Governor und im Club vom jeweiligen Präsidenten geleitet. Wie im Kabinett soll in Zukunft auch jeder Club je einen GLT (Leadership), GMT (Membership) und GST (Service) Beauftragten im Vorstand haben.

Zweite große Neuerung ist die Einführung eines sogenannten „Hilfeleistungsrahmens“ in den zukünftig „alle“ lionistischen Hilfsleistungen hinein passen sollen. Der Hilfeleistungsrahmen besteht aus den Punkten Diabetes, Hunger, Kinderkrebs, Umwelt und Sehkraft. Das heißt aber nicht, dass erfolgreiche Lions-Programme, die nicht in diesen Hilfeleistungsrahmen hinein passen, sofort beendet werden sollen, nur neue Programme sollten sich in den fünf Programmzielen wiederfinden. Schwerpunkt in den nächsten Jahren ist eindeutig Diabetes, ähnlich „Sight First“ in den vergangenen Jahren.

Ich habe daher auch erstmals mit Manfred Hluma im istrikt einen Diabetes-Beauftragten eingesetzt, der sich sicher bald an alle Clubpräsidenten wenden wird. Ziel ist es weltweit bis zum Jahr 2020 die Lebensumstände von mehr als 200 Millionen Menschen durch Hilfsprojekte zu verbessern, die Mitgliederzahl auf 1,7 Millionen Lions zu erhöhen und Fortbildungsmaßnahmen für mehr als 500.000 Lions-Mitglieder zu schaffen. Sehr ehrgeizige Ziele, wollen wir hoffen, dass sie zu erreichen sind. Alle Lions wurden aufgefordert sich verstärkt der Öffentlichkeitsarbeit zu widmen, frei nach dem Motto. „Tue Gutes und sprich darüber, wo immer es nur geht“. Habe mich daher auch sehr über die erschienenen Berichte in Kurier, Salzburger Nachrichten, Kleine Zeitung, Tiroler Tageszeitung, OÖN, TIP, OÖ-Rundschau und APA gefreut.

Eines möchte ich noch erwähnen: Das harmonische Zusammenwirken der drei Governors aus West-, Mitte-, und Ost in Chicago war erfrischend und wir sind uns jetzt schon sicher, dass das, ganz im Sinne unseres Multidistriktes 114, auch das ganze Lionsjahr hindurch so bleiben wird.