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Unser Geld „versickert“ nicht

Natürlich gibt es immer wieder Befürchtungen, dass Spendengelder im Sumpf der Korruption versickern und nicht dort ankommen, wo es wirklich denjenigen zu Gute kommt, die es benötigen. Da hilft nur eines: Helfen mit Herz und Verstand, also einer Professionalität, die gerade solche Projekte in fernen Ländern verlangen. Der LION hat darüber mit LF Franz Hehenberger gesprochen.

Wie kann man eigentlich nachhaltig helfen?

Franz Hehenberger: Da gilt es natürlich, auf mehrere Aspekte zu achten. Wichtig ist immer Hilfe zur Selbsthilfe zu initiieren. Das bedeutet, dass auch wirklich langfristig eine Besserung der Situation für die Menschen vor Ort eintritt, weil diese durch die Unterstützung ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen können.

Wie soll man eigentlich wissen, was in fernen Ländern hilft?

Hehenberger: Viele denken, dass es genügt, Kontakt zur Bevölkerung oder zu Institutionen aufzubauen und auf deren Professionalität zu vertrauen. Die Erfahrung zeigt aber ganz klar, dass es nicht genügt Projekte ein- oder zweimal jährlich zu besuchen, sondern man benötigt zu einer erfolgreichen Projektbegleitung ständige Präsenz vor Ort. Und ganz entscheidend: vor Projektstart muss man bereits mit den verantwortlichen Institutionen vor Ort Vereinbarungen treffen, dass auch die Rahmenbedingungen nachhaltig positiv gestaltet werden können.

Warum hast du das Projekt „Land zum Leben“ initiiert?

Hehenberger: Mit diesem Lions Projekt können wir 15.000 (!!!) Menschen in 20 Dörfern helfen, nachhaltig ein besseres Leben zu führen. Diese Projektdimension ist für uns überschaubar und umsetzbar. Wir – die Lions – helfen dort, die Landwirtschaft so aufzubauen, dass die Menschen wieder davon leben können. Das heißt, wir bezahlen nicht nur das Saatgut, sondern lehren, Saatgut selbst zu vermehren, zeigen auf und schulen, wie Landwirtschaft nachhaltig funktioniert und wie all das, was nicht für die Selbstversorgung benötigt wird, richtig vermarktet werden kann, um Ressourcen zu schaffen, dieses Projekt auch auf andere Dörfer auszuweiten.