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Warum sind wir Lions

Auf den ersten Blick mag diese Frage bei manchen Clubmitgliedern für Verwunderung sorgen. Dennoch erscheint eine regelmäßige Beschäftigung mit dieser Frage unerlässlich, um daraus neue Motivation für unseren humanitären Einsatz zu schöpfen. Lions Clubs International stellt sich den geänderten Anforderungen unserer Zeit. Im LION zeigt der Kandidat zum Internationalen Direktor Walter Zemrosser seine lionistischen Gedanken auf.

Das tiefgreifende Referat des Internationalen Direktors Helmut Marhauer bei der Multidistriktsversammlung in Graz hat uns klar gezeigt, dass sich die Lions Weltorganisation den geänderten humanitären Anforderungen stellt und für die nächsten Jahre neue Schwerpunkte in unserer gemeinnützigen Arbeit setzt. „Auch die Lions müssen sich verändern und neue Aufgaben und Herausforderungen annehmen!“, sagt unser Internationaler Präsident Bob Corlew.

Der Kampf gegen die Blindheit hat Lions im ersten Jahrhundert seines Bestandes geprägt. Als Ritter der Blinden, „Knights of the blind“, gab es enorm viel zu tun. Zuerst in den Vereinigten Staaten von Amerika, später vor allem in der Dritten Welt, wo der Kampf gegen die vermeidbare Blindheit zur ständigen Herausforderung für Lions wurde. Wir alle erinnern uns noch an die Kampagnen Sight First I und Sight First II, mit welchen unglaubliche 200 Millionen Dollar aufgebracht werden konnten. Auch die österreichischen Lions Clubs haben maßgeblich zu diesem grandiosen Ergebnis beigetragen. Lions wird sich dem Kampf gegen die Blindheit weiter widmen.

Jugend bedeutet Zukunft, es liegt daher auf der Hand, dass wir den bisher schon bestehenden Schwerpunkt in unserer Arbeit fortsetzen. Für das Lions Jahrhunderthaus im SOS Kinderdorf Moosburg durften wir uns kürzlich über einen großzügigen Zuschuss der Lions Clubs International Foundation (LCIF) freuen. Mittlerweile treten aber weitere Szenarien in den Vordergrund, welche unsere Aufmerksamkeit erfordern.

Hunger ist in Zeiten der rasant wachsenden Weltbevölkerung im Vormarsch. Der Kampf gegen den Hunger und für ein menschenwürdiges Dasein ist nicht nur ein humanitäres Gebot der Stunde, sondern entlastet auch in einer anderen Frage, die bedrohliche Ausmaße angenommen hat, nämlich in der beginnenden großen Wanderung hungernder bzw. in Not befindlicher Menschen in Richtung jener Volkswirtschaften, in denen sie ein besseres Leben erhoffen.

Umweltschutz war vor 100 Jahren noch kein Thema mit wirklicher Breitenwirkung. Heute leben wir in einer sensibilisierten Gesellschaft, die erkannt hat, dass nur eine nachhaltige Sicherung unserer Lebensbedingungen künftigen Generationen ein qualitatives Überleben ermöglichen kann. Es muss also auch für uns Lions eine Pflicht sein, Activities in diesem Kontext durchzuführen. Die Pflanzung der 100-Jahre-Allee in Graz war ein guter Beginn dazu. Die Vorarlberger Lions pflanzen im Juni ihren Jahrhundertwald.

Krebs bei Kindern ist wohl die gefürchtetste Krankheit unserer Zeit. Lions will und muss sich dem Kampf gegen den Krebs anschließen und mithelfen, alle Aktivitäten der Erforschung und Bekämpfung dieser Krankheit zu fördern, ob dies die in Österreich bereits sehr erfolgreich zur Bekämpfung der Leukämie eingeführten Stammzellenspender-Typisierungen sind oder jede Einzelactivity eines Clubs in seinem regionalen Umfeld. Zu diesem neuen globalen humanitären Hilfsrahmen von Lions passt auch gut der Kampf gegen Diabetes, der als weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit gerade in Diskussion ist.

Durch die Einbindung eines jeden Clubs in die weltweite Gemeinschaft von 46.000 Lions Clubs erhalten die überregionalen Activities und Programme des angeführten humanitären Hilfsrahmens eine gewaltige finanzielle Kraft und Breitenwirkung. Und das ist auch ein wesentlicher Grund, einer bzw. eine von 1,4 Millionen Lions auf der Welt zu sein.